Mit Schwert und Lanze

Mit "Schwert und Lanze" zu schreiben, ist kein Problem.
Wenn es aber ein Problem gibt,
das man in Schriftform lösen kann,
dann ist Schwert und Lanze eine schlechte Wahl
im Vergleich zur Feder.
Die Menschen sollten ihre Probleme
am Besten bei einem Glas Wein oder Bier
lösen wollen.
Sie haben Verstand und die Zeit dazu,
um Durst... und, sofern vorhanden,
Willen zur Kommunikation zu stillen,
um sich nicht wild zu zerfleischen.
Tieren, die in freier Wildbahn leben,
sagt man nach, sie tun es.
Der Mensch ist bekanntlich ein soziales Wesen,
das sich, dank seines Verstandes,
bewusst den Reglements
eines Gesellschaftsvertrages unterordnet,
um sich nicht wild zu zerfleischen.
Sollte es aber doch noch dazu kommen,
dann ist es nicht von der Hand zu weisen,
dass es das Streben des Menschen ist,
Unruhe zu stiften,
indem er aus Spaß an der Freude die Intrige benutzt,
sich hinterher arglistig auf die Früchte seines Tuns freut,
das nichts anderes als Querulantentum bekannt ist.
Wer es mag, hat durchaus Spaß dabei,
aber nicht immer ebensoviel Freude am Ende.
Die Spezies Mensch ist ein Unikum,
handelt oft spontan und unüberlegt,
schafft Probleme,
ohne Grund und Sinn...
und merkt es nicht einmal.
Sagt der Eine Du, sagt der Andere Du Du!
So kommt sogar der Philosoph und Dichter,
den weder Philosophie noch Dichtung
sonderlich gesegnet haben,
zu der Weltprobleme lösenden Erkenntnis:
Schon seit dem Paläolithikum
ist nur der Mensch derjenige,
der mit Arroganz und Egoismus die Dummheit erreicht.